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Ich war sehr gespannt auf diesen Film, da ich Jackie Chan als Schauspieler und Mensch sehr schätze und dazu in Jaden Smith eine Hoffnung für das zukünftige Hollywoodschauspiel sehe !
Denn in diesem Film spielt er einfach das, was er ist:
Ein 12-Jähriger Junge mit allen Ecken und Kanten.
Völlig überrascht hat mich die Atmosphäre des Films, die sehr gut eingefangen wurde.
Ich hatte gestern Lust nach China zu reisen.

Das lag auch an einem Jackie Chan, den man sonst so nicht sieht: Ruhig, in sich gekehrt, abweisend, mies gelaunt.
Später erfährt man dann in einer emotionalen Szene wieso das so ist.
Mir kam die Kampfausbildung zu kurz vor, denn das was Jaden am Ende des Films beim Turnier zeigt, kann man sicherlich nicht in ein paar Wochen lernen.
Insgesamt gesehen fand ich den Film völlig in Ordnung, was auch sicherlich Jackie und Jaden zu verdanken ist, denn die Story ist so alt wie das Filmgenre selbst.
Aber was mir bis heute nicht in den Kopf will: Wieso heißt ein Kung Fu-Film "Karate Kid" ?
Wäre in etwa so, als hätte man "Blues Brothers" (Film) nicht "Blues Brothers" genannt, sondern "Rock'N Roll Brothers".