bum0r hat geschrieben:
Ich mag die Underworld-Reihe wirklich - aber der hier war mies.
Die Story hatte so gut wie gar nichts mit den Vorgängern zu tun und es fehlte auch dieser sonst so dominierende Zwist von Lykanern und Vampiren. Es gab keine Intrigen und keine interessanten Charaktere - bloss viel (teilweise cool inszenierte) Action, eine Beckinsale die noch immer knackig aussieht und ein Ende welches den anschliessenden fünften Teil nichtmal zu verheimlichen versucht hat.
-> enttäuschende 3.5/10
so ähnlich seh ich das auch, hab ich im Februar in nem anderem Forum geschrieben:
Underworld - Awakening
Unglaublich. Praktisch jeder Underworld-Film wurde schlechter als der Vorgänger, und das hat man tatsächlich mit diesem Streifen fortgesetzt. Das mieseste an diesem Film ist das fehlende Fortführen der Handlungslinie, die sich durch alle Filme zieht. Lykaner existieren hier praktisch nur noch als Kanonenfutter. Keine Spur von charismatischen Figuren wie Viktor oder Lucien. Dafür hat man einen Riesen-Hulk-Werwolf eingebaut, der munter mit Autos und Selene um sich schmeisst, anstatt letzterer einfach mal den Kopf abzureissen. Der Michael-Charakter stand offenbar nicht mehr zur Verfügung, also baute man mal schnell einen neuen, männlichen, peitschenschwingen Vampirhelden ein. Der bleibt aber ebenso blass wie der Rest der Figuren. Nicht mal Stephen Rea (V wie Vendetta) kann daran etwas ändern. Und da offenbar kein Namhafter Regisseur dieses Machwerk übernehmen wollte, hat man eben gleich zwei unbekannte angeheuert.
Wer grobe, geistlose CGI-Action will, kriegt sie. Wer eine Weiterführung des Handlungsstranges will, sollte lieber Silbernitrat schlucken.
3|10
Das ist keine Meinung, sondern Wissenschaft. Und Wissenschaft ist ein kaltherziges Biest mit einem Stahldildo zum Umschnallen - Vincent Masuka